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Badezimmer - News

Wellness im heimischen Badezimmer

2009-01-21 20:11 von Patrick Vilsecker

Wer kennt das nicht. Man kommt im Winter abends nach Hause, und ist so richtig durchgefroren. Da wirkt ein wohltuendes Bad Wunder. Und ist es im Sommer nur eine erfrischende Dusche, so werden gerade in der kalten Jahreszeit durch den längeren Aufenthalt im heimischen Badezimmer neue Energien geschöpft. Da wird der Wunsch verständlich, seine klassische Badewanne gegen eine mit mehr Raffinessen einzutauschen. Doch wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Das überaus breite Angebot an Wannenvarianten & Badmöbel macht die Auswahl schwer. Aber gerade das weitgefächerte Sortiment ermöglicht es, genau die richtige Wanne für das heimische Badezimmer und für den passenden Geldbeutel zu finden. Je nach Größe des Bades kann das entsprechende Modell gefunden werden.

Wer für das kleine Bad die entsprechende Minibadewanne sucht, findet zum Beispiel mit einer 157 x 75 Zentimeter großen Eckbadewanne die passende Lösung. Durch scharfe Ecken wird hier wertvolle Wandfläche gespart. Und der runde in den Raum ragende Schenkel ermöglich ein weiteres Plus an Platz. Durch den diagonalen Einbau in die Ecke ergibt sich sogar noch eine praktische Abstellfläche.

Die Entscheidung ob Wanne oder Dusche in ein kleines Badezimmer eingebaut werden soll, muss nicht mehr getroffen werden. Wannenhersteller haben hier verschiedene Lösungen anzubieten. Zum Beispiel die spezielle Dusch/-Badewanne, eine Kombination beider Elemente. Zugegeben, jede klassische Badewanne lässt sich auch als Dusche nutzen, doch dieses Modell verspricht mehr Sicherheit. Ein rutschhemmendes Bodenrelief verhindert das allseits bekannte gefährliches Ausgleiten und die geringe Wannentiefe macht das Ein- und Aussteigen leicht. Die klassische Rückenschräge dagegen sorgt für gewohnten Badekomfort.

Wer dennoch Wanne und Dusche lieber getrennt möchte, kann sich für spezielle Mini-Systeme entscheiden. Beide Elemente können trotz geringer Bodenfläche platzsparend eingebaut werden. Durch raffiniert ausgeklügelte Zuschnitte und Formenvarianten sowie geringen Außenabmessungen ist der getrennte Einbau beider Elemente in nahezu jedem Minibad möglich.

Ist das Bad auch noch so klitzeklein, so passt doch trotzdem eine Wanne rein! Sitzbadewannen sind wirklich die platzsparendste Alternative. Denn der integrierte Sitz bietet gerade Senioren oftmals eine zusätzliche Sicherheit. Und für junge Familien mit kleinen Kindern sind solche Modelle auch ganz praktisch, denn die kleinen Wasserratten können sich im Fußraum austoben.

Hat man beim Hausbau ein größeres Bad eingeplant oder verfügt die Wohnung über eine großräumig angelegte Nasszelle, dann lassen sich Wannenträume für Zwei verwirklichen. Das Zauberwort heißt Rundwanne. Die kreisrunden Maxis können zum echten Blickfang und zum Zentrum des Bades werden. Zu empfehlen sind Wasserabfluss und Überlauf in der Mitte, denn so entfällt die lästige Entscheidung, wer denn nun auf dem Abfluss sitzt. Natürlich haben solche Varianten ihren Preis. Man sollte auch bedenken, dass das Luxusmodell ca. 190 Liter für ein Vollbad benötigt. Wogegen man in der klassischen Wanne schon in 120 Liter baden kann.

Wie verbindet man perfekten Liegekomfort und Wassereinsparung miteinander? Hier haben die Hersteller gründlich nachgedacht. Das Stichwort heißt Ergodynamik. Die am Körper orientierten Ausformungen erhöhen den Liegekomfort und sparen noch etliche Liter Wasser. Der hochgezogene Kopfbereich sorgt für Entspannung des Nackens, die Arme lagern auf sanft geschwungenen Lehnen und die Bodenerhöhung entlastet die Oberschenkel, so kann sich der Körper optimal erholen.

Ein echtes Wellness-Vergnügen ist das Bad im hauseignen Whirlpool. Viele kleine Luftbläschen massieren den Körper und lockern so jeden Muskel. 150 bis 400 Liter beträgt das Fassungsvermögen einer kleineren Version, die größeren können mit 400 bis 2500 Litern aufwarten. Diese Anschaffung ist relativ teuer. Die preisgünstigere Variante ist da die Wanne mit eingebautem Wirbelsystem. Ein nachträglicher Umbau der schon eingebauten Wanne ist ebenfalls möglich.

Beide Versionen funktionieren nach den selben Prinzipien. Wasser wird mittels einer Pumpe angesaugt und mit Sauerstoff angereichert. Durch eingebaute Düsen in den Seitenwänden wird das Wasser wieder in die Wanne hineingesprudelt. Eine weitere Möglichkeit ist das Ansaugen von Luft, welche dann durch Düsen am Wannenboden wieder ins Wasser gepresst wird. Beide Systeme gibt es auch kombiniert im Handel. Über ein Regulierungspult am Wannenrand lässt sich variabel der gewünschte Massagedruck einstellen.

Egal ob einzeln oder kombiniert, beide Methoden versprechen höchstes Sprudelvergnügen. Im Wirbelbad ist der Alltag draußen schnell vergessen - Entspannung pur ist angesagt.

Hat man sich für ein geeignetes Modell entschieden, dann bleibt noch die Frage des Materials und der Farbe für die neue Wanne. Auch hier gibt es verschiedene Faktoren zu beachten. Ob man sich bei der Farbauswahl für das immer noch beliebte traditionelle Weiß entscheidet oder aus der breiten Palette der angebotenen Sanitärfarben seinen Lieblingston wählt, hängt ganz vom individuellen Geschmack ab. Das Spektrum der Farbtöne ist breitgefächert und lässt keine Wünsche offen. Die Wannenfarbe Ton in Ton mit der Badfarbe ist eine Möglichkeit. Aber auch ein dekorativer Wellenfries am äußeren Wannenrand ist ein reizvoller Blickfang.

Guss-Email, Stahl-Email, Acryl und Quaryl - diese vier Rohstoffe sind zur Zeit im Handel erhältlich. Alle vier haben ihre Vorzüge.

Guss-Email ist die nostalgische Variante. Schon zu Großmutters Zeiten schätzte man diesen Werkstoff. Durch dessen pflegeleichte und unverwüstliche Oberfläche und seine sehr gute Schall- und Wärmedämmung ist es heute immer noch genauso aktuell wie früher.

Stahl-Email ist die umweltfreundliche Alternative, denn dieser Werkstoff lässt sich jederzeit wieder einschmelzen. Außerdem sind diese Wannen relativ preiswert und dazu noch robust, pflegeleicht sowie farb- und säurebeständig. Aufgrund der harten Beschaffenheit des Materials sind diese Wannen kratzfrei.

Acryl ist als synthetischer Stoff ein beliebig formbarer Kunststoff. So ist es jetzt seit etwa 20 Jahren möglich, die designgerechte Badewanne zu entwerfen. Die von diesem Werkstoff ausgehende Wärmerückstrahlung schmeichelt der Haut angenehm. Aber Vorsicht bei der Pflege mit scharfen Reinigern! Diese können die Oberfläche beschädigen. Fragen sie den Hersteller, mit welchen Pflegemittel sie die Wanne am besten säubern sollen.

Die letzte Neuheit in der Sanitärbranche ist Quaryl. Die Mischung aus Kunststoff und Quarzsand besticht durch noch bessere Formbarkeit und Haltbarkeit. Mit diesem Werkstoff lassen sich noch so ausgefallene Schnittideen verwirklichen. So ist auch die verzwickteste Raumsituation keine Schwierigkeit mehr.

Wer etwas wirklich extravagantes für sein Bad möchte, der lässt sich eine Wanne aus Holz, Marmor oder Glas anfertigen. Bei solch exquisiten Spielereien fragt man nicht nach dem Preis, schließlich soll die Wanne zum absoluten Mittelpunkt ihres Bades und dem Badevergnügen werden. Denn eines ist sicher, nirgendwo wäscht man den Alltag so gut ab, wie in der ganz privaten Traumwanne.

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