Wasser sparen mit neuen Armaturen
2009-01-21 20:10 von Patrick Vilsecker
Wassersparen - haben wir das nötig? Eigentlich nicht, denn Wasser steht bei uns jederzeit in beliebiger Menge zur Verfügung. Und wir bedienen uns reichlich: Pro Kopf und Tag verbraucht der Bundesbürger rund 147 Liter Trinkwasser in bester Qualität. Davon werden aber noch nicht einmal drei Liter zum Trinken und Kochen benötigt. Den großen Rest ver(sch)wenden wir für Körperpflege, Toilettenspülung sowie zum Geschirr- und Wäschewaschen. Das kostbare Trinkwasser wird nach Gebrauch zu Abwasser und muss - bevor es wieder benutzt werden kann - von den Wasserwerken aufwendig aufbereitet werden. Dabei wird die Einhaltung der verschärften Qualitätsvorschriften immer schwieriger und teurer, und damit steigen auch die Wasserpreise. Wassersparen heißt also zugleich Umwelt und Geldbeutel schonen.
Tun kann man hier einiges. Zum Beispiel: Wer einem Wannenbad das Duschen vorzieht, spart jedes Mal mehr als hundert Liter Wasser. Ist am WC ein Sparspülkasten installiert, reduziert dies den Wasserverbrauch einer vierköpfigen Familie im Jahr um ca. 40.000 Liter. Ein tropfender Wasserhahn vergeudet pro Monat ca. 170 Liter.
Lohnend ist die Anschaffung wassersparender Armaturen und Brausen. Durch eine integrierte Wassermengenbegrenzung kann der Wasserdurchfluss individuell zwischen sechs und zwölf Litern pro Minute eingestellt werden. Ein führender Hersteller bietet diese Armaturen mit zusätzlicher Heißwassersperre an, die nicht nur die Verbrühungsgefahr reduziert, sondern auch Energie spart. Verbrauchsmessungen bei einem Einhandmischer haben folgendes ergeben: Wird die Armatur auf eine Durchflußleistung von sieben Litern pro Minute und eine Höchsttemperatur des Mischwassers von 40 Grad Celsius eingestellt, so können allein am Handwaschbecken eines Vier-Personen-Haushalts pro Jahr knapp 9.000 Liter Wasser gespart werden. Hochgerechnet auf die anderen Wasserentnahmestellen in Bad und Küche ergibt das ein ganz beachtliches Einsparpotential.
Wer Wassersparen mit Komfortgewinn verbinden will, für den ist ein Thermostat an Wanne oder Dusche genau das Richtige. Die einmal gewählte Temperatur wird während der gesamten Benutzungsdauer konstant gehalten - unabhängig vom momentanen Druck in der Wasserleitung. Die gradgenaue Einstellung und der damit verbundene Wegfall von langen Einstellzeiten für das Mischwasser bringen eine Einsparung von bis zu 40 Prozent Wasser und Energie. Thermostate gibt es als Auf- und Unterputzmodelle, für den Neubau oder für die Renovierung.
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