Neue Farben im Armaturenbereich
2009-01-21 17:58 von Patrick Vilsecker
Tristes Weiß bei Waschbecken und Badewanne, einfaches Chrom beim Wasserhahn - das ist noch gar nicht so lange her. Heute jedoch ist bei den Waschbecken- und Wannenherstellern Farbe ein wichtiges Entscheidungskriterium. Aber nicht jeder, der lediglich etwas Farbe und Pep ins Badezimmer bringen will, wird sich nun gleich eine neue Wanne oder ein neues Waschbecken anschaffen wollen. Der Austausch eines Wasserhahns kann diese Funktion bereits bestens erfüllen, denn auch hier zeigt die neue Generation mittlerweile ebensoviel Farbe.
Aus dem alten Wasserhahn ist innen wie außen eine moderne Armatur geworden. Innen sorgen technische Raffinessen wie keramische Dichtscheiben statt Gummi, integrierte Wasserdurchlaufbegrenzer, Heißwassersperren usw. für mehr Komfort; außen ist neben dem Design am augenfälligsten die Farbe. Zu Chrom gesellen sich von zart zurückhaltenden, typischen Badfarben wie Rosé, Bleu oder Lindgrün nun auch kräftig auffallende Töne. Im Trend liegen derzeit Kombi-Möglichkeiten. "Der Kniff mit dem farbigen Griff" bezeichnet ein Hersteller seine neue Armaturenserie, bei der die vier Grundfarben Chrom, Rot, Weiß und Schwarz mit popigen Gelb-, Grün-, Blau-, Lila- oder Rottönen individuell kombiniert werden können.
Einen Überblick über die Auswahl bietet der sanitäre Fachhandel. Für Eigenheim-Besitzer lohnt sich die Anschaffung hochwertiger Qualitäts-Armaturen. Wichtig ist, ob bei einer eventuellen Reparatur die gesamte Armatur ausgetauscht werden muss oder ob lediglich Einzelteile ersetzbar sind. Die Steuerpatrone sollte beispielsweise auswechselbar sein, was bei billigeren Armaturen oft nicht möglich ist. Da Wasserhähne eigentlich nie gewartet werden (obwohl sie das oft nötig hätten), lohnt sich auch ein Blick auf die Dichtung. Bei einem Hersteller sorgt beispielsweise ein eingebautes Fettdepot für eine wartungsfreie und dennoch lange Lebensdauer.
Zum Schluss noch ein Tipp: Moderne Armaturen bedürfen keiner besonderen Pflege. Klares Wasser, eventuell mit etwas Neutralseife versetzt, ein weiches Tuch oder Leder genügen. Auf keinen Fall sollten kalklösende, ätzende, säure- oder alkoholhaltige Mittel sowie alle Arten von Scheuermitteln verwendet werden. Auch Drahtbürsten und Stahlwollschwämme haben an der Armatur nichts verloren!
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