Badmöbel
2009-01-21 17:40 von Patrick Vilsecker
Die Zeiten, als Bäder lediglich der reinen Körpereinigung dienten, sind lange vorbei. Heute gehen die Wünsche hin zum komfortablen Wohnbad. Erholung und Schönheitspflege im attraktiv eingerichteten Badezimmer sind angesagt. Das Badinventar muss dabei ganz bestimmte Kriterien erfüllen.
In erster Linie sollte es praktisch-funktional sein. Eine optimale Nutzung von Stauraum und Ablagefläche schafft dringend benötigte Freiflächen. Deshalb ist es wichtig, die neue Einrichtung des Bades im voraus gut zu planen. Hersteller haben hier eine breite Palette verschiedenster Einrichtungsvarianten anzubieten.
Oft verfügt das Bad über nur wenige Quadratmeter. In diesem Fall bieten sich Badmöbel an, die nach dem flexiblen Baukastensystem funktionieren. Regale, Wandbord und Schränkchen können beliebig zusammengestellt werden.
Durch Standardmaße lassen sie sich leicht kombinieren und um den Sanitätsbereich gruppieren. Durch eine optimale Zusammenstellung der verschiedenen Einheiten ganz nach den räumlichen Gegebenheiten des Bades wird wertvolle Wandfläche gespart.
Verspiegelte Flächen schaffen optische Weite. Der Hit in kleinen Bädern sind Baukastensysteme, die vollständig aus unterschiedlich großen Spiegelelementen bestehen und sich zu einer komplett verspiegelten Einheit zusammensetzen lassen. Nach Bedarf lassen sich diese mit Schubladen, verstellbaren Einlegeböden, Halogenleuchten und Steckdosen ausstatten.
Echte Blickpunkte sind Einzelelemente wie schmale Schranksäulen. Sie nehmen nur einen geringen Platz in Anspruch, bieten aber viel Stauraum für Wäsche, Handtücher und anderen Necessaires.
Zu den absoluten Neuheiten im Bereich Badinventar zählen so genannte Relingsysteme. Sie funktionieren nach dem Einhängsystem. Ein Aluminiumgeländer wird längsseits an der Wand befestigt und das gesamte Mobiliar bis auf das Waschbecken daran aufgehängt. Die einzelnen Elemente lassen sich nun ganz nach belieben, variabel verschieben.
Praktische Extras wie verstellbare Spiegel, die mittels eines einfachen Scharnierrahmens neben dem Waschtisch befestigt werden, Handtuchhalter aus schmalem Stahlrohr oder kippbare luftdurchlässige Körbe, in denen die Wäsche verschwindet, ergänzen und beleben die Einrichtung des Bades.
In den letzten Jahren in Vergessenheit geraten, nun aber wieder voll im Trend sind Waschtische. Sie bestechen durch schlichtes Design und hohe Funktionalität. Die auf einer Keramikplatte ruhende klassisch-simple Schale, von edlen Metallfüßen getragen, ist eine Variante. Wer es lieber extravagant möchte, kann sich zum Beispiel für ein Glasbecken entscheiden.
Praktisch sind auch an der Wand aufhängbare Möbelwaschtische. Sie bestehen aus einem Becken, Spiegelschrank mit integrierter Halogenleuchte und Unterschrank. So sind wichtige Utensilien wie Zahnbürste, Fön und Cremetöpfchen unsichtbar verstaut und trotzdem schnell zur Hand.
Gerade Badmöbel müssen sehr wiederstandsfähig sein und großen Belastungen trotzen. Denn sonst hinterlassen Wasser, Kratzer und aggressive Substanzen wie Nagellackentferner schnell unschöne Spuren. Kunststoffoberflächen und Lackierungen erweisen sich hier als besonders robust. Holzmöbel sollten eine imprägnierte Oberfläche aufweisen, da diese sehr empfindlich gegen Nässe sind. Gut versiegelte Ecken und Kanten verhindert ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere der Möbel.
In welchem Design das Bad ausgestattet sein soll, ist ganz allein eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer eine edel-kühle Atmosphäre mag, kann sich für verchromtes Messing entscheiden. Holz dagegen strahlt Wärme und Behaglichkeit aus. Aber auch ein Mix verschiedener Materialien ist kein Tabu mehr. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und so seine ganz private Wohlfühl-Oase schaffen.
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