Badezimmer renovieren
Von den insgesamt gut 61 Mio. Deutschen ab 18 Jahre will fast jeder fünfte für ein besseres Badniveau sorgen. So lautet das Kernresultat einer neuen Erhebung des Forsa-Institutes. Danach steht bei 3,7 Mio. Bundesbürgern eine komplette Renovierung auf dem Programm. Das gelte besonders für Mehrpersonenhaushalte, bei denen die Bereitschaft zu einem umfassenden sanitären Engagement überdurchschnittlich stark ausgeprägt sei. Weitere 1,2 Mio. Menschen der repräsentativ befragten Bevölkerungsgruppe planen die Erneuerung größerer Objekte, während sich 6,1 Mio. zumindest auf ein „Badtuning“ in Form von (kleineren) Verschönerungen festlegen. Generell empfiehlt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), die die aktuelle Studie gemeinsam mit der Messe Frankfurt initiierte, die Entscheidung für „professionelle Rundumkompetenz“ bei Planung, Beratung, Ausführung und Produkten. Apropos
„Produkte“: Möbel, große Wanne und Whirlwanne – das sind der Untersuchung
zufolge die drei beliebtesten Komfortgewinne, die sich die Bundesbürger bei
einer Baderneuerung und ausreichendem Budget „auf jeden Fall“ leisten würden.
West- und Ostdeutsche setzen in dieser Hinsicht übrigens die gleichen
Prioritäten, fanden die Berliner Sozialforscher bei der ergänzenden regionalen
Analyse heraus. Hinter dem Spitzentrio etablieren sich danach auch
Duschabtrennung und Heizkörper im Vorderfeld der „Muss“-Kategorie. Dagegen
nimmt das Solarium keinen Platz an der Sonne ein, wenn es um Unverzichtbares in
punkto „Badausstattung“ geht. Davon ebenfalls noch ziemlich weit entfernt:
Regenbrause und Dampfdusche.
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